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Was hilft gegen das kaputte System?

Mehrere Antworten möglich.

@paula
die bewaffneten Einheiten* dafür gewinnen, die Gewehre gegen ihre Auftraggeber*innen zu wenden und den Äquivalententausch beenden (Geben und Nehmen entkoppeln)

(*alle, staatliche und private: Polizei, Militär, Geheimdienste, Private Security, aka Werkschutz)

@paula Revolution ist nicht ein
kurzer Akt, wo mal irgendwas geschieht und dann ist alles anders. Revolution ist ein langer komplizierter Prozess, wo der Mensch anders werden muss." (Rudi Dutschke)

@paula Ich würde sagen nicht nur andere Systeme vorleben sondern aktiv transformierende Systeme einsetzen. Vor hundert Jahren haben das mal die sozis mit konsumgenossenschaften u.Ä. gemacht und so die soziale Marktwirtschaft etabliert. Heute müssen wir noch viel weiter gehen. Anarchist*innen probieren das, aber auch demokratisch organisierte Unternehmen wie Premium Cola würde ich in die Richtung rein zählen. /1

@paula IMHO kommt gesällschaftliche Veränderung meist von unten und die Regeln und Politik folgen am Ende dem was in der Gesellschaft längst Realität ist. Auch wenn von oben oft mit Zwang versucht wird gewisse Regeln aufrecht zu erhalten und hier auch die Macht dazu existiert, kommt die Veränderung nur selten aus einer Mächtigen Position (= Machtkonservativ). 2/2

@paula
+ Niemals aufgeben
Das is'n Marathonlauf, kein Sprint.

@paula vieles davon. Und vielleicht hilft es auch, Leerfloskeln wie "das kaputte System" auszutauschen. Z. B. gegen die Benennung konkreter Probleme. Der Glaube, hinter allen komplizierten Problemen unserer Gesellschaft stecke im Prinzip immer "das kaputte System" ist so ein bisschen monokausale Kindergartentheorie.

@paula In the end the important question is: What exactly is broken in the system and what is not? I think the statement: "The system is broken!" Is a problem on its own.

In the end one thing did got way more important to me in the last 5 Years: "Do not support people that are not truly committed to separation of forces and freedom of opinion and press!"

Our Democracy must be protected by its people, as it is the less worse form of self organization we know yet.

@paula Ob es hilft weiß ich nicht, aber ich bin noch nicht in dem Zustand wo ich einfach aufgebe.
Meinen Kindern habe ich aber gesagt dass es voll o.k. ist wenn sie selbst keine Kinder in diese Welt setzen wollen. Das sagt viel aus, denn eigentlich war ich immer auf dem Standpunkt dass mensch in seinen Kindern/Enkeln weiterlebt und diese das eigene Vermächtnis darstellen. Aber was wir unseren Kindern hinterlassen ist in den letzten 2-5 Jahren so trostlos geworden 🤷

@blueplanetslittlehelper @paula , naja, ein bißchen länger wissen wir das schon. Dass es einfach nicht reicht gegen den Klimawandel, wenn wir weiterhin so wenig tun. Ich weiß es seit rund 40 Jahren. Andere noch länger.

@diritschka
Klar wusste ich das schon länger, aber ich beginne erst seit einigen Jahren die Hoffnung zu verlieren dass die Menschheit sich aufrafft, mehr tut und damit 1,5° noch zu schaffen ist.
Aber jetzt weiß ich eben, dass etliche Kipp-Punkte nicht mehr zu halten sind, dass Mikroplastik *überall* ist und die Fortpflanzung aller Lebewesen beeinflusst usw. Außerdem bemerke ich, dass Demokratien und soziales Verhalten weltweit auf dem Rückzug sind.
@paula

@paula
Alles davon, jeweils ein kleines bisschen. Müssen nur Leute mehr mitmachen.

@paula
Und sich vorher auf eine Richtung einigen..

Was hilft gegen das kaputte System?
@paula
Mir scheint es gerade so, als könnte die persönliche Ebene ein Hebel sein: Ich habe die Hoffnung, dass Menschen sich, ihr Verhalten und ihr Verständnis der Welt aus sich heraus ändern, wenn wir ihnen Räume schaffen, um über sich selbst nachzudenken; wenn wir ihnen wirklich zuhören und uns für ihre Gefühle und Bedürfnisse interessieren; wenn wir ihnen helfen, mit ihren Emotionen bezüglich Veränderungen umzugehen.
Besonders wichtig ist das auch in Bezug auf sich selbst.

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